Wie gesagt, ich mache das hier, um meine Fähigkeiten zu verbessern. Deshalb wäre es wahnsinnig lieb, wenn ihr mir sagt, wie ich besser werde und mich kritisiert. Nur nicht gemein werden! 😀
Glass balls
Der Staub wirbelte gnadenlos durch die Luft, während Thomas versuchte, einen schweren Karton auf den anderen zu stapeln. Der Schweiß rann seine Stirn herunter und er hatte unkontrollierte Niesanfälle. Leise fluchend machte er sich daran, ein altes Teeservice von seiner Großmutter in eines der vielen Regale zu räumen. Die Sonne schien durch das einzige kleine Fenster, das sein Dachboden zu bieten hatte. „Wieso mach‘ ich solche Aktionen auch immer im Hochsommer?“, meinte er seufzend zu sich selbst. Plötzlich sah er etwas Schimmerndes in der Ecke des Raums. Neugierig tapste er über das knarrende Holz bis dorthin. Es war eine geöffnete Box, in ihr lagen ein paar Kugeln aus Glas. Er nahm eine zwischen die Finger. Sie war klein, nicht größer als ein Tischtennisball. Als Thomas sie umdrehte, entdeckte er eine winzige Schrift auf der einen Seite der Kugel. „Juby? Was soll das heißen?“, fragte er in den Raum hinein und versuchte, die Kugel wieder in die Kiste zu legen, was ihm jedoch nicht gelang. Sie flog unaufhaltsam dem Boden entgegen, jedes Fischen nach ihr war umsonst. „Na klasse. Die war sicher wertvoll“, dachte Thomas sich schon, doch auf in dem Moment, als die Kugel aufschlug, erschien ein Mädchen vor ihm, nicht älter als 15. „Was zur Hölle!?“, er machte einen Schritt rückwärts und taumelte der Wand entgegen. „Wer bist du?!“, schrie er das Fremde Mädchen an. „Na, endlich. Ich dachte schon, mich findet nie jemand. Oh man, du solltest hier wirklich mal aufräumen, Thomas“, sie räkelte sich und machte dabei dem verwirrten Jungen ein paar Vorwürfe darüber, wie dreckig es auf seinem Dachboden sei. „Äh… Wer bist du?“, wollte er danach kleinlaut wissen. Sie standen sich jetzt genau gegenüber, nur dass sie etwa einen Kopf kleiner war als er erschwerte die Lage ein wenig. „Ich bin Juby. Solltest du gelesen haben“, antwortete das Mädchen fröhlich, als sie sich ein verstaubtes Kissen heranzog, um sich darauf zu setzen. „Und… Was bist du?“ Sie kicherte. „Ich bin eine Glaskugel. Hast du doch gerade gesehen“ Da Thomas sie verschüchtert ansah, streckte sie sich und fing an, zu erklären: „Na gut. Ich bin quasi eine… Nennen wir es… Ich bin sozusagen eine Gestaltwandlerin. Allerdings kann ich mich nur in eine Glaskugel verwandeln und dann muss mich jemand auf den Boden schmeißen, damit ich wieder zum Menschen zu werden kann. Ich dachte mir ‚yay, ich verwandle mich jetzt in eine Kugel‘, aber irgendwie kam dann keiner vorbei, um mich zu retten“ „Und warum kannst du das? Weshalb bist du in meinem Haus?!“, Thomas hielt sich die Hand vor den Mund, denn das Mädchen hatte durch ihr Erscheinen ziemlich viel Staub aufgewirbelt. „Ich gehöre dem Menschen, der mich zurückverwandelt – aber jetzt denk mal nichts Falsches! Ich bin kein Hausmädchen oder sowas, schmink dir das gleich ab! Mein Zweck ist es lediglich, auf dich aufzupassen, damit du nicht stirbst. Du musst nämlich mein Wohlbefinden im Auge behalten, denn wenn ich sterbe, explodiere ich und das wird echt unschön enden. Haha. Machst du doch, ja? Danke. Hast du was zu trinken da?“, unverblümt sah sie sich um, nachdem sie Thomas gerade ein wirklich schweres Schicksal auferlegt hatte. „Was?!“ „Wenn du nein sagst, werde ich sterben und dann sprenge ich alles in die Luft. Biiiiitte“, das Mädchen setzte einen Hundeblick auf, der etwas sehr bedrohliches an sich hatte.

Oh Gott, das ist echt nicht gut geworden, tut mir leid 😀 Aber es ist schon recht spät und mir war gerade einfach nur langweilig und ich wollte was zu tun haben 😀 Die Idee hätte so viel Potential gehabt xD Naja, egal..
Wie gesagt, Verbesserungsvorschläge möchte ich bitte gerne hören! ^^